Analoge Klangsynthese

Die Entstehungsgeschichte elektronischer Klangerzeugung


Am Anfang war der "elektrische" Strom

 

Elektrisiermaschine

Voraussetzung zur elektronischen Klangerzeugung ist
elektrischer Strom, welcher erst gezeugt werden muß.
Die ersten Entwicklungen dazu fanden im 17.Jh. statt:
Der Magdeburger Bürgermeister Otto von Guericke
(*1606, 1686) entwarf den ersten Prototyp der Elektrisiermaschine. Rechts ist eine Skizze dieses
Entwurfes dargestellt.

Die Funktionsweise dieser Elektrisiermaschine nutzte die Eigenschaften der Reibungselektrizität aus. Durch Drehung und Reibung einer Schwefelkugel an der menschlichen Handfläche wurden die elektrischen Ladungen voneinader getrennt,
womit elektrischer Gleichstrom erzeugt wurde.

Das Prinzip der Elektrisiermaschine wurde damals weiterentwickelt. Die Schwefelkugel wurde in den nächsten Maschinen durch eine Glaskugel und in den Folgejahren durch
eine Glasscheibe ersetzt - und die menschliche Hand wurde durch Leder ersetzt.

Richtige Wechselstromgeneratoren - und damit auch der effektive Nutzen von Strom
für die große Mehrheit - wurden jedoch erst im 19. Jh. erbaut.

Die ersten elektronischen Musikinstrumente entstanden später im 20.Jh.