Analoge Klangsynthese

Historische Instrumente


1934 - Hammond-Orgel

 

Hammond Orgel

Die Hammond-Orgel, benannt nach seinem Erfinder Laurens Hammond (*1895, †1973) wurde 1934 gebaut.
Im rechten Bild sitzt Laurens Hammond vor seiner Orgel.

Ursprünglich als Ersatz für die Pfeifenorgel in der Kirche gedacht, entwickelte sich die Hammond-Orgel zu einem Instrument des Jazz. Der Musiker George Gershwin war von dieser Orgel so angetan, daß er sich sofort eine bestellte. Zu den weiteren prominentesten Erstbestellern zählen auch Henry Ford, der Gründer der Automobilfirma "Ford Motor Company" und der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower.

Hammond B3

Die Klangerzeugung funktioniert - wie auch beim Telharmonioum aus dem Jahre 1906 - mit der Additiven Synthese nach dem Prinzip der Zahnradgeneratoren: Für jeden Halbton existiert ein eigener Zahnradgenerator, der sinusförmige Schwingungen erzeugt. Im linken Bild sind diese Zahnradgeneratoren der Hammond B3 abgebildet.

Die Hammond-Orgel war das erste elektronische Instrument, welches in Großserie hergestellt wurde und ist auch heute noch ein kommerzieller Erfolg.


Typische Sounds der Hammond-Orgel (erstellt mit Native Instruments B4 II)