Analoge Klangsynthese

Hall


Der Hallraum



Hallraum Der erste echte künstliche Hallerzeuger war der Hallraum, ein mindestens 75 m3 mittelgroßer Raum mit verwinkelt angeordneten gekachelten Wänden. Zusätzlich konnten noch schallstreuende Reflektorplatten eingefügt werden. Damit waren lange Nachhallzeiten mit hoher Diffusität und wenig Flatterechos möglich. Die Vorteile eines Hallraumes liegen in der Natürlichkeit der Erzeugung und damit auch in der Natürlichkeit des Klanges und werden auch heute noch als Geheimtip genutzt. Der Nachteil besteht in den bautechnischen Maßnahmen und den damit verbundenen Herstellungskosten.

Das obige Bild stammt vom Frauenhofer Institut für Bauphysik, wo auch das Dokument Hallraum zur Bestimmung des Schallabsorptionsgrades und des Schalleistungspegels zum Downloaden verfügbar steht.