Analoge Klangsynthese

Das Filter

VCF


VCF - Voltage Controlled Filter
(dt. spannungsgesteuertes Filter)






VCF Anmerkung zur deutschen Sprache: Beim Wort "Filter" wird unterschieden, ob beispielsweise Kaffee und Tee gefiltert wird, dann heisst es "der Filter" oder ob beispielsweise Zischlaute beim Gesang oder Rauschen beim Fernseher gefiltert werden, dann heisst es "das Filter". Ob das Ganze wirklich sinnvoll ist (für mich eher sinnfrei), ist jedoch ein Thema der Sprachwissenschaftler...

Das Filter (VCF) eliminiert bestimmte Frequenzbereiche aus dem Signal der Oszillatoren (VCO). In der Synthesizersprache heissen diese Frequenzbereiche "Obertöne" bzw. "Harmonische".

Mit dem Filter wird die Klangfarbe des Sounds bestimmt. Filterwirkungen sind bei obertonreichen Wellenformen - wie Sägezahn oder Rauschen - stärker. Die Sinuswelle als reine Grundwellenform besitzt keine Obertöne und somit kann aus dieser Welle nichts gefiltert werden.

(Wegen seinem Filter wird die Analoge Klangsynthese in der technischen Sprache als "Subtraktive Synthese" beschrieben.)