Analoge Klangsynthese

Modulationen mit dem LFO

LFO


LFO - Low Frequency Oscillator
(dt. Niederfrequenz-Oszillator)






ADSR Links im Bild ist der einfache LFO des A1 (ein Synthesizer in Steinberg Cubase) zu sehen. Ein LFO ist ein Oszillator, der Schwingungen im nicht-hörbaren Bereich (also etwa unter 30 Hz) erzeugt. Die Wellenformen entsprechen denen eines VCO, manchmal stehen auch Zufallswellenformen zusätzlich zur Auswahl. Diese nicht-hörbaren Schwingungen eines LFO's werden als Modulationsquellen genutzt.

Etwas modulieren bedeutet in diesem Zusammenhang, einen oder mehrere Parameter nach bestimmten Regeln periodisch (oder auch zufällig) zu verändern - vorstellbar damit, mit der einen Hand am Lautstärkeregler und der anderen Hand den Stereo-Panorama-Regler einigermaßen gleichmäßig hin- und her zu drehen. Damit erzeugen Modulationseffekte immer eine gewisse Bewegung im Klangbild.

Klangbeispiel zur LFO-Modulation
Bei diesem Beispiel wird ein 3-Klang auf der Tastatur des Yamaha AN1x gehalten. Dabei wirkt 1 Sinus-LFO gleichzeitig auf die Tonhöhe von 2 VCOs, auf die Eckfrequenz des VCF und die Lautstärke des VCA. Die LFO-Geschwindigkeit - also die Frequnz des LFO - wird dabei manuell gesteuert.

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