Analoge Klangsynthese

Die Hüllkurven

EG


EG - Envelope Generators
(dt. Hüllkurven)






ADSR Die Hüllkurve dient dazu, um bestimmte klangliche Abläufe eines Synthesizers zu automatisieren und werden meist durch das Anschlagen einer Taste gestartet.

Beispielsweise kann mit der Hüllkurve eingestellt werden, dass nach dem Drücken und beim Halten der Taste die Tonhöhe sich zeitweise verändert und nach dem Loslassen der Taste der Sound nach einer bestimmten Zeit (bis zum Unhörbaren) tiefer wird. Solche und ähnliche Verläufe lassen sich auch mit dem Filter, dem Verstärker und fast allem umsetzen - abhängig vom jeweiligen Synthesizer.

Diese Automatisierung durch Hüllkurven wird dadurch umgesetzt, dass zu einer bestimmten Zeit ein Parameter in seinem Pegel eingestellt werden kann. Ein Zeit-Pegel-Paar wird dabei als Segment beschrieben. Je mehr solcher Segmente eine Hüllkurve besitzt, desto komplexere Klangverläufe werden damit möglich. Im Bild oben ist die Hüllkurve mit 4 Segmenten des Clavia Nord Modular G2 abgebildet.

Bei Hüllkurven ist es wichtig bzw. eine gute Hüllkurve wird dadurch beschrieben, dass damit knallige und perkussive Sounds, aber auch butterweiche Klänge ermöglicht werden.

Als gängigste Form hat sich bei Synthesizern die ADSR-Hüllkurve durchgesetzt.